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Wir sind Europa. Wir machen Politik.

Am Freitag, dem 22. Februar, ging es für uns, zwölf Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen, nicht wie gewohnt in den Unterricht, sondern ins Abgeordnetenhaus von Berlin. Im Rahmen einer selbst organisierten Exkursion nahmen wir an der 20. SIMEP, eine Simulation des Europäischen Parlaments, teil, um praxisnah zu erleben, wie Demokratie und vor allem die Gesetzgebung im Europäischen Parlament funktioniert. Wir nahmen die Rolle von Abgeordneten ein, wurden einer, im Parlament vertretenden Partei und einem Land zugeordnet und diskutierten in Ländergruppen und in den Fraktionen über aktuelle kontroverse europapolitische Themen, wobei der Umweltschutz und der Brexit, sowie die damit zusammenhängende Zukunft Europas (EU27) im Vordergrund standen. Auch schlüpften einige in die Rolle eines Journalisten oder einer Journalistin und berichteten über das Geschehen auf Social Media, entwickelten eine Zeitung, veröffentlichten Blogeinträge und nahmen sogar einen Podcast auf. Seit 1999 wird die SIMEP von der Jungen Europäischen Bewegung Berlin-Brandenburg (JEB) organisiert und unterstützt. Diese ist ein gemeinnütziger und überparteilicher Jugendverband, der sich für das vereinte Europa einsetzt, mitredet und mitgestaltet. Eine Rede des Präsidenten des Berliner Abgeordnetenhauses Ralf Wieland und eine Videobotschaft unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel bildete eine gelungene Begrüßung. Nach einer Ansprache der Bundesumweltministerin Svenja Schulze wurde eine interessante Fragerunde angeregt. Danach traten wir als Abgeordnete in den Ländergruppen und später in Fraktionen zusammen, bei welchen wir mit Politikern des Europäischen Parlaments, des Deutschen Bundestages und des Berliner Abgeordnetenhauses zusammenarbeiteten. Dabei erhielten wir Unterstützung bei der Bildung einer Position innerhalb der Partei und führten eifrige Diskussionen, als Vorbereitung auf die kommende Debatte am nächsten Tag. Nach einer raschen Vorbereitung am Samstag folgte die intensive Debatte im Plenum mit einer Schlussabstimmung und beendete somit den zweiten und letzten Tag des Projektes. Eine Meinung vertreten zu müssen, die vielleicht nicht immer mit der eigenen analog ist, und sich vor 200 Menschen im Plenum ans Rednerpult zu stellen und die Ziele und Gedanken seiner Partei zu formulieren waren Erfahrungen, die uns immer in Erinnerung bleiben werden. Das Projekt half uns, die Arbeit von Politikerinnen und Politikern und die parlamentarischen Abläufe zu verstehen und nachzuvollziehen, so, wie es kein Lehrbuch schaffen wird.

Julia Kösterke, 10a

Welcome to GHG

Für drei Wochen begrüßen wir elf amerikanische Schüler und ihre beiden Begleitlehrer an unserer Schule und wünschen ihnen eine  unvergessliche Zeit in Deutschland!
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Elena Kemmann – Siegerin des 23. Gleimhaus-Literaturpreises

Elena Kemmann, Klasse 11a, ist die Siegerin der Gruppe III des Gleimhaus-Literaturpreises.

Das Zitat des Dichters, Literaturmäzens und –sammlers Johann Wilhelm Ludwig Gleim „Wer glücklich ist, kann glücklich machen. Wer’s tut, vermehrt sein eigenes Glück.“ stellte das Thema des Wettbewerbs dar, der zum 23. Mal vom Gleim-Literaturmuseum Halberstadt veranstaltet wurde. 71 junge Autoren aus dem gesamten Harzkreis beteiligten sich in drei Alterskategorien am Wettbewerb.
Elena belegte den 1. Platz in der Gruppe der Klassenstufe 10 bis 12. Ihre Arbeit wurde von der Jury besonders gelobt, die Elena einmütig zur Siegerin erklärte. Der Journalist Uwe Kraus, Jurymitglied, sprach begeistert über Elenas Arbeit: „Die Autorin formuliert geschliffen, so wortgewaltig zuweilen, dass man es einer jungen Frau aus dem Harz nicht zutraut.“ (Halberstädter Volksstimmer vom 12.03.2018)

Herzlichen Glückwunsch zu dieser herausragenden Leistung.


 

Der US-Generalkonsuls für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu Gast am GHG

GK TESeit Juli 2017 bekleidet Timothy Eydelnant das Amt des US-Generalkonsuls für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Am 19. Dezember hatte das Gerhart-Hauptmann-Gymnasium die große Ehre, ihn in ihrer Schule begrüßen zu können. Das sich Timothy Eydelnant ausgerechnet unsere Schule ausgesucht hatte, um sich vorzustellen und unsere Fragen zu beantworten, hat seinen guten Grund. Seit vielen Jahren unterhalten die Schüler des GHG einen engen Kontakt zu ihrer Partnerschule in Dalton. Dies ist auch im US-Konsulat in Leipzig bekannt.
Die Veranstaltung war in verschiedener Hinsicht höchst interessant. 
Wie wird man Generalkonsul? - Herr Eydelnant erläuterte seinen Werdegang, der ihn in viele Hauptstädte der Welt führte. All dies geschah in englischer Sprache und war somit gleichzeitig ein Beitrag zur praktischen Sprachanwendung. Die nachfolgenden oft kritischen politischen Fragen und Fragen zur eigenen Person, beantwortete der Generalkonsul sehr souverän und überzeugend. Auf die heikle Frage, ob er denn mit allen Entscheidungen des jetzigen Präsidenten auch persönlich einverstanden sei, entgegnete er: „ Meine Aufgabe ist es die jeweilige Politik der US-Regierung verständlich zu machen. Dabei spielt meine persönliche Meinung eine untergeordnete Rolle. Dass diese nicht in jedem Fall mit der Ansicht des jeweiligen Präsidenten der USA überein stimmt, liegt nach solch unterschiedlichen Staatsoberhäuptern wie Georg Busch, Barack Obama und Donald Trump auf der Hand.“ 

Wir bedankten uns bei Herrn Eydelnant für seinen Besuch und wünschten ihm viel Erfolg in seinem Amt.



Wie weit entfernt ist Hoi An?

Vor einigen Tagen besuchte Frau Cary Barner, Stadträtin der Stadt Wernigerode, die Klasse 5c unserer Schule um über ihren Besuch der vietnamesischen Partnerstadt von Wernigerode, Hoi An, zu berichten                                                  

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Es war gar nicht so einfach, die Stadt auf der Weltkarte zu finden, aber mit Hilfe des Schulleiters, Herrn Siedler und von Frau Barner gelang es uns.
Frau Barner berichtete über das Leben und den Alltag in Hoi An und wir sahen auf Fotos, wie das Schulleben vietnamesischer Schüler organisiert ist.
Einen Handschlag des Direktors der Kim Dong Secondary School Hoi An gab Frau Barner an unseren Schulleiter weiter um eine Zusammenarbeit beider Schulen zu besiegeln.IMG 8648Beide Schulen möchten gemeinsam einen Malwettbewerb über die Stadt der Zukunft durchführen.Um uns besser kennenzulernen, haben die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 5c Postkarten mit Motiven unseres Gymnasiums geschrieben um sich und unsere Schule vorzustellen. Als Verständigungssprache dient Englisch - und da kann man nach wenigen Wochen Unterricht schon so einiges berichten. Und wir wissen, dass Englisch auch an der Kim Dong Secondary School unterrichtet wird.
Nun warten wir auf Antwort der vietnamesischen Schüler aus Hoi An. Auch wenn die Stadt ziemlich weit entfernt ist - durch diese besondere Unterrichtsstunde sind wir ihr viel näher gekommen.

Cornelia Bunge und die Schüler der Klasse 5c


 

Mädchenkammerchor überzeugt beim 7. Landeschorwettbewerb

Der Mädchenkammerchor stellte sich beim 7. Landeschorwettbewerb einer Konkurrenz ausgewählter Chöre der Musiklandschaft Sachsen- Anhalts. MKammerchor2017
Der ausschließlich ausgeschriebene a cappella Gesang mit anspruchsvoller Chorliteratur aus verschiedenen Musikepochen forderte die 25 Mädchen bis ins Letzte.
Aber intensive Proben und hohe Einsatzbereitschaft zeigten Wirkung und besonderen Lohn. Neben Chören, die durchweg von musikalisch orientierten Schulen oder mit zusätzlicher musikalischer Ausbildung geprägt waren, konnte der Mädchenkammerchor einen sehr guten Erfolg erzielen, durfte das Preisträgerkonzert mit 8 von 16 beteiligten Chören in der Wernigeröder Silvestrikirche mitgestalten und kann zusätzlich auf eine Nominierung zum deutschen Chorwettbewerb 2018 in Freiburg hoffen.

Herzlichen Glückwunsch !


 

Schule mit Herz

Kürzlich erreichte die 9a ein Brief der Kinderhospiz Mitteldeutschland GmbH, in dem sich der Geschäftsführer Klaus- Dieter Heber für die Spende bedankt.

Er schreibt u.a. „Mit Eurer Spende…stellt Ihr Euch aktiv an die Seite der über 40.000 Kinder-und Jugendlichen, die in Deutschland an einer lebensverkürzenden Krankheit leiden…“

Er dankt den Spendern mit der Auszeichnung „Schule mit Herz 2019“, die in einer Urkunde ausgedrückt wird.

 Schule mit Herz 2019

Annekathrin Heubner, Klassenleiterin der 9a


 

Das GHG in Vietnam

Zusammenarbeit zwischen dem Gerhart-Hauptmann-Gymnasium und der Kim Dong Secondary Schule in Hoi An beschlossen

Am 30.03.2018 wurde in Hoi An die Zusammenarbeit zwischen den beiden Bildungseinrichtungen mit der Unterzeichnung eines Partnerschaftsvertrages durch Vertreter der jeweiligen Schulen besiegelt.

Die Schulen wollen zunächst im Rahmen der Städtepartnerschaft einen Malwettbewerb unter dem Motto „Nimm nichts mit außer schönen Erinnerungen, hinterlasse nichts außer deinem Schuhabdruck“ durchführen.

Die Ergebnisse des Wettbewerbs sollen in beiden Städten und an beiden Schulen gezeigt werden. Beide Schulen planen darüber hinaus langfristig auf vielen Gebieten zusammenzuarbeiten.