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Geschichte am GHG

Kurzvorstellung des Faches Geschichte

 

Die Schüler*innen lernen im Geschichtsunterricht den Zusammenhang zwischen Deutungen der Vergangenheit, Verständnis unserer Gegenwart und Perspektiven für die Zukunft und entwickeln ein Geschichtsbewusstsein. Sie beschäftigen sich mit Themen und fremden Kulturen aus vergangenen Zeiten. Ihnen wird deutlich, dass historische Erkenntnisse das persönliche und gesellschaftliche Leben durchdringen (Vgl. FLP Geschichte, LSA).

 

Das Fach Geschichte wird am GHG von sieben Lehrer*innen unterrichtet. Der Geschichtsunterricht orientiert sich seit dem Schuljahr 2019/2020 am neuen Fachlehrplan (FLP) Geschichte. Dabei steht neben dem Erwerb von inhaltlichen und methodischen Wissen ein handlungsorientierter Kompetenzerwerb im Mittelpunkt, welcher durch jährliche Fachpraktika ergänzt wird. Die Fachgruppe hat einen schulinternen Lehrplan (Bsp. für Klasse 5 siehe unten) ausgearbeitet und die Kompetenzen miteinander verbunden. In den Klassenstufen 7 bis 10 bietet das GHG darüber hinaus bilingualen Geschichtsunterricht an. Hierbei werden in drei statt wie üblich zwei Wochenstunden fachliche Inhalte in englischer Sprache vermittelt. Alle zwei Jahre besteht für die Schüler*innen somit die Möglichkeit im Rahmen des Geschichtsunterrichts ihre fremdsprachlichen Kompetenzen zu trainieren.

 

In der Sekundarstufe II werden die Schüler*innen in Kursen auf grundlegendem Niveau lehrplangemäß auf das Zentralabitur vorbereitet. Die Themen der einzelnen Kurshalbjahre lauten:

Kurs 1: Auf der Grundlage von Interpretationen Kontinuität und Wandel im Übergang zur Moderne darstellen und erörtern (Ende des 18. Jahrhunderts – Mitte des 19. Jahrhunderts) 

Kurs 2: Auf der Grundlage von Interpretationen das Entstehen einer Industriegesellschaft darstellen und erörtern (1840er Jahre – Anfang des 20. Jahrhunderts) 

Kurs 3: Auf der Grundlage von Interpretationen den Kampf von Ideologien darstellen und erörtern (erste Hälfte des 20. Jahrhunderts) 

Kurs 4: Auf der Grundlage von Interpretationen systembedingte Konfrontationen und Kooperationen in der Nachkriegsordnung darstellen und erörtern (nach 1945).

 

Für den handlungsorientierten Unterricht spielen außerschulische Lernangebote einen wichtige Rolle. Dabei sind Exkursionen wie ins Paleon, ins Gartenreich Dessau-Wörlitz sowie in die Gedenkstätte Mittelbau Dora zum festen Bestandteil unseres Schulalltages geworden. Immer wieder organisiert die Fachgruppe auch Lesungen und Vorträge zu historischen Themen, wie den Vortrag von William Totok zum Thema: „Gegenwärtige Diskussionen über Antisemitismus und Holocaust in Rumänien“.

 

A. Droste (Fachschaftsleiterin)

 

 

Geschichtsvortrag für Schüler der 12. Klassen

 

 

 

 

 

 

 


Die Veranstaltung „Gegenwärtige Diskussionen über Antisemitismus und Holocaust in Rumänien“ im Gerhart-Hauptmann Gymnasium am 09.12.19 wurde durch die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt ermöglicht. Die Referenten thematisierten den Antisemitismus in Rumänien und Deutschland vergleichend in der Vergangenheit und in der heutigen Gesellschaft und Politik. Die Bedeutung einer geschichtlichen Aufarbeitung der Zeit ab 1939 wurde den Schülern der 12. Klasse durch den Autor William Totok erläutert. Schwerpunkte des Vortrags waren die Vertreibung und Verfolgung von Juden und anderer Minderheiten in Rumänien und Deutschland vor und während des Zweiten Weltkriegs sowie der heutige Umgang mit dem Antisemitismus. Besonders beeindruckten dabei konkrete und persönliche Beispiele des Autors, die die Gefahr von Schikane von Minderheiten und Verharmlosung von Verbrechen gegenüber diesen aufzeigten.


Nikola Pfützner, 12d